Zwölf

Zwölf Zwölftel machen ein ganzes Jahr
was heute noch
IST, ist morgen schon WAR.

Januar läßt ruhen still Bäume und den Wald
der Tiere Stimmen sind lang schon verhallt.
Im Februar rieselt Zucker hernieder zur Welt
auch Frost und Eis den Menschen gefällt.
Die Erde bricht auf im März um zu geben
den zarten Trieben ihr neues Leben.
Toben Sonne und Wolken am Himmel sich aus
macht der April sein Wetter daraus.
Der Mai mixt Wärme mit Duft und mit Kraft
hat wieder ein sanften Frühling erschafft.
In lauen Lüften tanzen Bienen ein Stelldichein
dann muß im Jahr schon Juni sein.
Genieße mit Freude die Farbenpracht
den Sinn hat so frei der Juli gemacht.
Im August reife Früchte vom Strauch genommen
war der Sommer strahlend und warm gekommen.
September schneidet mit sanfter Hand
das allgegenwärtig blühende Band.
Kommt der Oktober im herbstlichen Schritt
bringt Wind und raschelnde Blätter mit.
Hält ein die Natur und steht auf der Stell´
Tage im November werden nicht hell.
Dezember mit Winterglanz nur drinnen im Raum
übers Jahr ist gediehen der Tannenbaum.


Petra Meichsner

 
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